AllGemeines

Am MutterTag für den Frieden stehen


Wir laden euch ein
am MutterTag, dem 10. Mai um 13.00 Uhr
im öffentlichen Park, auf dem DorfPlatz, vor dem RatHaus
schweigend für den Frieden in der Welt zu stehen
- wo immer ihr seid, wie lange auch immer,
allein, mit FreundInnen, mit Familie, in Gemeinschaft.

Die Frauen aus Ohio fordern alle Frauen in der Welt auf
– vom einen Tag alten Baby zu unseren ältesten Mitmenschen –
mit uns gemeinsam zu zusammenzustehen, um die Welt zu retten.
Video: http://www.standingwomen.org/video.html
Wir werden gemeinsam stehen, wie die Frauen im Buch von Sharon Mehdi: 'Die große schweigende Großmütter Versammlung'.
Hier eine knappe Zusammenfassung der Geschichte:
Einem Jungen, der als Hilfskraft in einem Café arbeitete, dessen Fenster auf einen öffentlichen Park gerichtet waren, viel auf, wie zwei ältere Frauen schon den ganzen Tag bewegungslos und still-schweigend im Park standen. Sie hatten ihre beste Sonntagskleidung an und starrten einfach auf das Rathausgebäude. Der Junge erkundigte sich bei den Kunden im Café nach dem möglichen Anliegen der beiden Frauen. Sie spekulierten eine Reihe von Dingen.
Plötzlich sagte ein 5 Jahre altes Mädchen: „Eine der Frauen ist meine Großmutter, und ich weiß, was sie tun. Sie stehen dort, um die Welt zu retten.“ Die Männer im Café lachten und lachten. Auf seinem Weg nach Hause entschloss sich der Junge, die Frauen nach ihrem Anliegen zu fragen, und tatsächlich antworteten sie: „Wir retten die Welt.“
Beim Abendessen an jenem Abend erzählte der Junge seinen Eltern von den Frauen. Er und sein Vater krümmten sich vor Lachen.
Seine Mutter jedoch schwieg. Nach dem Abendessen rief die Mutter ihre besten Freundinnen an, um ihnen von den Frauen vor dem Rathaus zu berichten. Am nächsten Morgen sah der Junge aus dem Fenster des Cafés und bemerkte, dass die beiden Frauen wieder da waren, begleitet von seiner Mutter, deren Freundinnen und den Frauen, die am Tag zuvor im Café gesessen hatten. Sie alle standen schweigend da und sahen hinauf zum Rathausgebäude. Und wieder lachten und lachten die Männer und sagten Dinge wie: „Man kann die Welt nicht dadurch retten, dass man einfach im Park rumsteht. Für solche Dinge haben wir die Armee,“ und „Jedes Kind weiß, dass man Transparente und Parolen benötigt, um die Welt zu retten – das erreicht man nicht einfach durch Herumstehen im Park.“
Am nächsten Tag schlossen sich den Frauen noch jene Frauen an, die den Tag zuvor im Café gewesen waren und eine Reihe von ihren Freundinnen. Dies brachte den lokalen Zeitungsreporter vor Ort. Er schrieb einen spöttischen Artikel über die Frauen. Am Tag, nachdem der Artikel in der Zeitung stand, gesellten sich Hunderte von Frauen dazu und standen schweigend im Park. Der Bürgermeister kontaktierte den Polizeichef und befahl ihm, die Frauen nach Hause zu schicken, weil sie dem Image der Stadt schaden würden. Als der Polizeichef den Frauen mitteilte, dass sie die Zusammenkunft aufzulösen hatten, da sie keine Genehmigung hatten, entgegnete eine von ihnen: „Wir sind nur Individuen, die in einem öffentlichen Park stehen. Wir geben keine Reden und demonstrieren nicht, also brauchen wir auch keine Genehmigung.“ Der Polizeichef dachte darüber nach, gab ihnen Recht und verließ den Park.
Die Geschichte endet damit, dass 2223 Frauen – einschließlich der Ehefrau des Bürgermeisters, der Ehefrau des Polizeichefs und des 5-jährigen Mädchens – gemeinsam im Park stehen, um die Welt zu retten.
Bitte stehen Sie mit uns gemeinsam am 13. Mai 2007 um 13.00 Uhr Ortszeit für fünf Minuten des Schweigens in Ihrem öffentlichen Park, Schulhof, Gemeindeplatz oder jedem anderen Ort, den sie für angemessen halten, um Ihrer Zustimmung zur unten zitierten Erklärung Ausdruck zu verleihen. Wir fordern Sie auf, die Männer, die Ihnen wichtig sind, einzuladen sich dazu zu gesellen. Wir bitten Sie, eine Glocke mitzubringen, die Sie jeweils um 13.00 Uhr und um 13.05 Uhr läuten, um den Beginn und das Ende der 5-minütigen Schweigepause zu markieren. Bitte denken Sie während des Schweigens darüber nach, was Sie als Individuum und wir als Kollektiv dazu beitragen können, unser Ziel in der Welt zu erreichen.
Sollten Sie lieber sitzen als stehen, so tun Sie dies bitte. Anschließend können Sie mit Ihren Freunden und ihrer Familie darüber sprechen,
wie wir die unten beschriebene Welt erreichen können.
Wir stehen heute hier versammelt für die Kinder und Enkelkinder dieser Welt und für die 7 Generationen nach ihnen. Wir träumen von einer Welt, in der alle Kinder über sauberes Trinkwasser, saubere Luft zum Atmen und genug Essen verfügen. Eine Welt, in der sie Zugang zu einer Grundbildung haben, die ihren Geist fördert und ein Gesundheitswesen, das ihre noch wachsenden Körper gesund erhält. Eine Welt, in der sie einen warmen, sicheren und liebevollen Ort haben, der ihnen ein Zuhause bietet. Eine Welt, in der sie nicht
in Angst vor Gewalt leben müssen – weder in ihrem Zuhause,
noch in ihrer Nachbarschaft, noch in ihrer Schule oder in der Welt.
Dies ist die Welt, von der wir träumen.
Dies ist der Grund, warum wir hier heute versammelt stehen.
WebSeite:
www.standingwomen.org and www.standintheparkforpeace.org